Warum dieses Format existiert
Ich wollte die Gespräche hören, die es auf Deutsch kaum gab.
Die Idee
Mehr fragen, als das Format eigentlich erlaubt.
Ich habe jahrelang große internationale Podcasts gehört: lange Gespräche mit Wissenschaftlern, Unternehmern, Künstlern, Denkern und Menschen mit ungewöhnlichen Lebenswegen. Irgendwann wurde mir klar, dass mir genau diese Art von Gespräch im deutschsprachigen Raum oft fehlt.
Ich war schon immer jemand, der nicht bei der ersten Erklärung stehen bleibt. Mich interessiert nicht nur die offizielle Geschichte zu einem Thema, sondern das, was darunter liegt: die blinden Flecken, die Widersprüche, die Biografie hinter der Expertise, die zweite und dritte Schicht.
Technik, Computer und Zukunftsthemen haben mich früh geprägt. Ich habe eine Ausbildung zum IT-Systemkaufmann gemacht, Wirtschaftsinformatik studiert und mich beruflich tief in digitale Welten hineingearbeitet. Gleichzeitig begleitet mich Video schon fast mein ganzes Leben: Mein erster YouTube-Account stammt aus dem Jahr 2006.
2019 habe ich mein erstes eigenes Unternehmen gestartet und später über fünf Jahre einen thematischen Podcast produziert: mehr als 160 Episoden, online und offline, mit viel Erfahrung vor und hinter der Kamera. Aber je länger ich sprach, desto stärker merkte ich: Eigentlich will ich viel freier fragen.
In aller Tiefe ist aus genau diesem Wunsch entstanden. Ein eigenes Studio. Keine vorbereitete Fragenliste als Korsett. Keine Pflicht, bei einem einzigen Thema zu bleiben. Sondern die Freiheit, Experten, Künstler, Eltern, Forscher, Therapeuten, Unternehmer und Menschen mit besonderen Geschichten so zu befragen, dass wirklich etwas zugänglich wird.
Ich weiß selbst noch nicht, wohin sich dieses Format entwickeln wird. Genau das ist Teil davon. Es soll wachsen dürfen. Mit jeder Folge, jedem Gast und jedem Thema, das mehr Tiefe verdient als die schnelle Meinung.